von der Presse
So Schreibt die Presse über uns!
- in allen Spielarten zuhause
- Vier Zugaben erklatscht
- fein austariert und feierlich
- Spritziger Musikzauber auf dem Wendelstein
- Sommercocktail aus Burschenhand
- starker Espresso
- Experimente
- kein Schummelwerk
- eine glückliche Wahl
- Konzert mit esBRASSivo
- 550 Mark
- Blasmusik in neuer Klangdimension
- mit Talent,...
- esBRASSivo lässt barocke Preysings tanzen
- gute Kunst...
- Daphne erzählt
- Feuerwerk über Aschau
- frech vom Blech
Die neue CD von „esbrassivo“
Der Titel „5“ bezieht sich nicht nur auf die Redewendungen und mystischen Anspielungen, die im Booklet der nun schon fünften CD des Blechbläserensembles „esbrassivo“ zur Zahl Fünf notiert sind, sondern auch auf die fünf Musiker. Es sind dies die Trompeter Josef Lang und Korbinian Weber, der Hornist Marinus Brückmann, der Posaunist Markus Bauer und der Tubist Thomas Stadler. Zudem bringt diese CD die Quintessenz der letzten 13 Schaffensjahre des Quintetts.
Die 25 Titel auf der CD sind so bearbeitet, dass sie einen vollen, satten Orchesterklang ergeben. Dabei unternehmen die Bläser Reisen in unterschiedliche Epochen, Stilrichtungen und Musikgattungen. Einen Schwerpunkt bildet die Musik des Barock. Ihr pompöser und majestätischer Charakter kommt in Händels „Einzug der Königin von Saba“ aus dem Oratorium „Solomon“ voll zum Tragen, nachdem barocke Stilelemente schon im Eröffnungsstück, der „esBRASSivo-Fanfare“, die Josef Lang jun. komponiert hat, enthalten sind. Virtuosität und ein ausgesprochenes Gefühl für gehaltvolle Klänge zeichnen die Musiker aus. Alle Titel wurden von Josef Lang jun. Für Bläserbesetzung arrangiert. Auch komplizierte polyphone Strukturen sind adäquat umgesetzt, wie beispielsweise Bachs „Kleine“ Fuge, BWV 578.
Den Barock-Klassikern Händel und Bach an die Seite gestellt sind moderne Stücke von Nick Glennie-Smith aus dem Film „Der Mann in der eisernen Maske“. Die Musik atmet auch hier den Geist des Barock passend zur Handlung, die zur Zeit König Ludwigs XIV. von Frankreich angesiedelt ist.
Eine weitere Zusammenstellung von Filmmusiktiteln bietet die „James Bond Suite“, in der verschiedene Spielarten von der zeitgenössischen Ballade in „All time high“ bis zum swingenden Big-Band-Sound mit Dämpfereinsatz in der Erkennungsmelodie zu hören sind. Der dritte Filmschwerpunkt ist ein Potpourri aus verschiedenen Western von „Bonanza“ zu den „Magnificent Seven“.
Zwischen den Filmmusik-Blöcken erklingt eine Vielzahl an Musikrichtungen. Von der variantenreich gestalteten englischen Renaissance-Melodie „Greensleeves“ über die vom Horn dominierten Frage-Antwort-Passagen aus dem „Jägerchor“ von Carl Maria von Weber bis hin zu Irvin Berlins „Puttin on the Ritz“, dargeboten im synkopierten Dixieland-Stil, reicht die musikalische Palette.
Trotz dieser stilistischen Kontraste ergeben sich keine Brüche zwischen den Stücken, da sie mit musikalischem Gespür arrangiert und durchdacht zueinander in Beziehung gesetzt sind. Auch Volksmusik darf da nicht fehlen. In dem russischen Lied „Der rote Sarafan“, bearbeitet als Thema mit Variationen, brilliert Trompeter Korbinian Weber mit virtuosen Solopassagen.
Zum Abschluss gibt es mit zwei Stücken, die Trompeter Josef Lang komponiert hat, eine Reminiszenz an Bayern, wo die Blasmusik ja zu Hause ist: zunächst den „esBRASSivo-Sololandler, bei dem alle fünf Bläser solistisch vorgestellt werden und ihr instrumentales Können demonstrieren, und zuletzt den Landler „Blau-Weis’- Schön is’ im Bayernland“.
Richard Prechtl
CD - Kritik EsBRASSivo
Die neue CD „Filmriss“ von esBRASSivo stellt mit ihren Filmmusiken eine wunderbare Ergänzung zum sonst alltäglichen Blechbläser Repertoire dar und glänzt sowohl spielerisch als auch der Arrangements wegen!
Die Qualität der Aufnahme (Leitung Prof. Erich Rinner) zeigt die vielen Nuancen und Farben, die mit so einem Ensemble möglich sind.
Auch die Tatsache, daß Blechbläsermusik nicht immer Bierzelt oder Bruckner sein muß, zeigt esBRASSivo mit seinen Filmmusik Arrangements eindrucksvoll. So wird diese CD bestimmt ein breites Publikum begeistern, da die Mischung aus Klang und Heiterkeit gelungen ist! Spielerisch erste Klasse, technisch ebenso! Fazit: sehr gelungen
By Bob Ross
Blechmusik in Cinemascope
Filmriss, das ist bekanntlich entweder ein bedauernswerter materieller oder mentaler Zustand oder aber der Name der unlängst im Rahmen des Wettbewerbs «Respekt Kultur» bei 360 Bewerbungen unter die fünf interessantesten nichtkommerziellen bairischen Kulturinitiativen gezählten Aschauer Cineastengruppe.
Seit kurzem kann man sich einen Filmriss jedoch auch über die Gehörgänge zuziehen: Von dem Blechbläserquintett «Esbrassivo» mit Zentrale in Söchtenau liegt nun eine CD gleichen Titels vor. Diese versammelt mit einer der guten alten Langspielplatte vergleichbaren Gesamtlaufzeit von 40 Minuten sechzehn Nummern Filmmusik, beginnend mit «Arthurs Fanfare» aus dem Streifen «The first Knight».
Vom Wilden Westen über den «Herrn der Ringe», den «Mann mit der Eisernen Maske», Robin Hood und Forrest Gump, «Strangers In the Night», den Melodien aus «Independence Day», «Titanic» und «Zorro» geht es zur «Muppet Show», «Schindlers Liste» und einer Auswahl von Henry-Mancini- Hits. Den akustischen Rauswerfer macht die Amtsgerichts-Polka aus der Serie «Das Königlich-bayrische Amtsgericht».
Das alles ist akustisch im Cinemascope-Sound umgesetzt, wenn man so will. Orchestraler, pompöser, fülliger, blitzsauberer, strahlender, auf Hochglanz polierter und geschmeidiger kann ein Blechbläserquintett kaum klingen - Breitwandkino für die Ohren ist garantiert. Dieser flotte Galopp durch die Zelluloid-Welt ergibt beste Haltungsnoten.
Die Freude des Wiedererkennens ist vorprogrammiert und mit der Programmkonzeption liegt «Esbrassivo» sowieso im Trend. Schließlich zählen filmmusikalische Melodien zum kulturellen Gemeingut - so wie früher Volkslieder.
von thomas Kraus



